Ringversuche

Das Labor hat Ende 2012 erfolgreich (100 % richtige Werte) an Ringversuchen auf den Gebieten Abfall zur Ablagerung und Abwasser teilgenommen. Dese Ringversuche dienen der "Kompetenzfeststellung", d. h. die Laboratorien müssen regelmäßig unter Beweis stellen, dass sie die Prüfmethoden, für die sie akkreditiert sind, auch beherrschen.

Der Ringversuch des Instituts für Hygiene und Umwelt Hamburg erstreckte sich auf Boden nach LAGA und DepV und umfasste in der Originalprobe Glühverlust, Säureneutralisationskapazität (erstmals verlangt), extrahierbare lipophile Stoffe, Stickstoff, TOC, EOX, MKW mobiler Anteil (C10-C22) und MKW Index (C10 bis C40). Im Eluat wurden der Gesamtgehalt der gelösten Stoffe, Antimon (erstmals), Arsen, Barium (erstmals), BLei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Molybdän (erstmals), Nickel, Quecksilber, Selen (erstmals) Zink, pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, DOC, Phenolindex, Fluorid, Chlorid, Sulfat, Cyanid gesamt und Cyanid leicht freisetzbar bestimmt. Das Labor hat alle 30 Parameter richtig bestimmt, d. h. die Ergebnisse lagen innerhalb der tolerierten Schwankungsbreite.

Der 30. Länderübergreifende Ringversuch (Ionen in Abwasser) umfasst je drei Proben für Ammonium-Stickstoff, Nitrit-Stickstoff, Nitrat-Stickstoff, Gesampt-Phosphor, Cyanid gesamt und leicht freisetzbar sowie Chrom VI. Das Labor hat alle 21 Konzentrationen richtig (innerhalb der Tolereanz) ermittelt.